Eine gelungene kulturelle Überraschung boten Stenzel und Kivits in der Kniki. Unter anderem begeisterten sie mit sportlichen Einlagen.

Einen furiosen Saisonausklang der Kleinkunstbühne erlebten am Freitagabend rund 90 Zuschauer in der Kniestedter Kirche. Zu Gast war das niederländische Musik-Comedy-Duo Stenzel alias Tiny van den Eijnden (Tenor) und Wilbert Kivits (Piano). Mit einem skurril-komischen Programm unter dem Motto „Ein unmögliches Konzert“ entfachten sie Begeisterungsstürme.

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Zum 35. Geburtstag zog Wolfgang Pozzato mit 150 Mitgliedern Bilanz.

Die Kleinkunstbühne Salzgitter feierte in und vor der Kniki ihren 35. Geburtstag auf ihre – wie so oft – recht eigenwillige Art: Ohne Gäste und ohne große Reden. Eingeladen waren nur die Mitglieder. Auch beim Essen war man eigen: Es gab Paella, das spanische Reisgericht, frisch zubereitet in einem Zelt vor der Kniki als Fisch- oder Fleischgericht. Auch sonst war die Kleinkunstbühne an diesem Tag im Glück: zu Beginn gab es Sonne pur. Es war nicht zu kalt und in der Kniki machte sich bald Gemütlichkeit breit.

Der Rückblick auf die Ereignisse in den 35 Jahren war nicht langweilig. Erinnert wurde an die Künstlerinnen und Künstler, die bei der Kleinkunstbühne zu Gast waren – ob in der Kniki, in der Aula des Gymnasiums, in der Sparkasse oder wie ganz am Anfang im Bali-Kino.

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Andrea Bongers gelingt Humorvolles über Erziehung und Beziehung in der ausverkauften Kniki.

„Mann weg, Kind aus dem Haus, Hund tot – ich bin jetzt in der Mitte des Lebens angekommen und kann endlich loslassen.“ So startet Andrea Bongers in einen vergnüglichen Kabarettabend unter dem Titel „Bis in die Puppen“ in der Kniestedter Kirche. Eingeladen hatte die Kleinkunstbühne, die sich über ein restlos ausverkauftes Haus freute.

Die vielseitige Künstlerin, sie ist auch Schauspielerin, Comedian, Puppenspielerin, Musikerin und Sängerin, thematisiert vor allem das Lebensgefühl der Frau in der Lebensmitte. Immer wieder geht es um das Ablassen von der Mutterrolle, das manchmal sehr schwer fällt, und das Sich-Einfinden in einen neuen Lebenssinn. Trotz aller Satire und Seitenhiebe auf so manche mütterliche Marotten hat dieses unterhaltsame Programm auch viel Tiefgang.

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Die Kleinkunstbühne Salzgitter ist aus der Verleihungszeremonie der Grubenlampe für verdiente Persönlichkeiten in der Stadt endgültig raus.

Während ihrer Jahresversammlung scheiterte der Versuch der Jurymitglieder Alfred Kaufmann und Albrecht-J. Heise, den von der Mitgliederversammlung sanktionierten Beschluss des Vorstandes mit Hilfe der Mitglieder zu kippen. Doch zu einer Abstimmung kam es in der Sitzung nicht, obwohl es durchaus Wortbeiträge und sogar Vorschläge gab, einen Kompromiss zu suchen.

Vorsitzender Wolfgang Pozzato hatte die Leitung der Sitzung an Christoph Großmann abgegeben, um noch einmal die Gründe, die zum Vorstandsbeschluss geführt hatten, zu erläutern (die SZ berichtete). Er hob hervor, dass ihm die Grubenlampe nicht egal, aber das ganze Verfahren nicht gut sei.

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Fabrizio Consoli und Band begeistern 150 Zuhörer.

Fabrizio Consoli ist ein Poet, der Musik macht. Gemeinsam mit seiner Band präsentierte der italienische Songschreiber, Sänger und Gitarrist aus Mailand sein Programm „Musica per ballare“ (Musik zum Tanzen) am Freitagabend in der Kniestedter Kirche vor rund 150 Zuschauern. Eingeladen hatte die Kleinkunstbühne.

Die Lieder von Fabrizio Consoli handeln von der Liebe, vom Glauben an das Gute und vom Aufbruch zu neuen Zielen. Die lyrischen Texte, allesamt italienisch, verpacken Consoli und seine Band in eingängige Musik, so dass es gar nicht so schlimm ist, dass der Zuschauer, der kein italienisch kann, diese Texte nicht versteht. Schon die Musik allein und die ausdrucksvolle Performance von Frontmann Fabrizio Consoli sprechen für sich und bringen Flair und Poesie in die Kniki.

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Schöne Mannheims simulieren in der Kniestedter Kirche eine Hormonyoga-Sitzung.

Wer beim Auftritt der vierköpfigen Frauenformation „Schöne Mannheims“ am Samstagabend in der Kniestedter Kirche dabei war, der erlebte ein szenisch-musikalisches Abenteuer mit ausufernden Gags und einer brillanten Mischung aus komödiantischen Einlagen und Musik. Die Kniki war restlos ausverkauft. Eingeladen hatte die Kleinkunstbühne.

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Der Kabarettist Kai Magnus Sting nimmt in der Kniki das alltägliche „Nix“ unter die Lupe.

Gut beraten waren diejenigen, die sich am Freitag für den Kabarett-Abend der Kleinkunstbühne Salzgitter-Bad in der Kniestedter Kirche entschieden hatten. Wenn „Lachen die beste Medizin ist“, dann war Kai Magnus Sting an diesem Abend der Gesundbeter. Der Kabarettist aus Duisburg gastierte mit seinem Programm „Immer ist was, weil sonst wär ja nix“.

„Selbst wenn nix wär, dann wär ja immer noch Nix“, meint der Kabarettist und füllt mit diesem „Nix“ dann zwei Stunden mit bester Unterhaltung. Es sind die alltäglichen Katastrophen, die er aufspießt und in denen sich das Publikum durchaus erkennt. Zum Beispiel der Besuch beim Arzt: „Ich will nicht ge-wir-t werden.“ Er berichtet von der „Pisspott-Party“, die er für seine Familie in der Autobahnraststätte schmeißt, bezahlt mit den gesammelten Coupongutschriften seiner Toilettenbesuche.

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Die Hamburger Sängerin und Sachensagerin Katie Freudenschuss begeistert 125 Zuhörer in der Kniestedter Kirche.

Katie Freudenschuss plädiert mit Gefühl und Pathos für mehr Glanz und Glamour im Alltag, obgleich: „Bis Hollywood is eh zu weit“, so der Titel ihres aktuellen Programmes, das die 40-jährige Künstlerin aus Hamburg am Samstagabend bei der Kleinkunstbühne vor rund 125 Besuchern in der Kniestedter Kirche präsentierte.

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Andreas Gundlach spielte und plauderte vor 80 Zuschauern in der Kniestedter Kirche.

Andreas Gundlach ist Musiker durch und durch. Er spielt nicht nur herausragend Klavier, sondern beherrscht dazu noch die Gitarre und diverse Perkussions- und Blasinstrumente. Außerdem verfasst er Gedichte und Texte. Aus diesen Talenten entwickelte der 41-Jährige ein abendfüllendes Bühnenprogramm, das er am Freitagabend in der Kniestedter Kirche bei der Kleinkunstbühne zelebrierte.

Gekommen waren rund 80 Besucher, die einen magischen Abend erlebten. In seinem Programm dreht sich alles um Musik sowie um Lust und Frust eines Berufsmusikers. Dabei plaudert Gundlach aus seinem Leben. Eigentlich habe er Jazzpianist werden wollen, aber bald sei im klar geworden, dass man damit eine Familie nicht ernähren könne. Deshalb habe er seine musikalischen Aktivitäten durch kabarettistische Elemente erweitert.

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Der Pianist Andreas Gundlach spielt Melodien, singt und jongliert am Freitag, 3. Februar, in der Kniestedter Kirche.

„Und ich wollte Pianist werden. Ich übte die bekannten Werke des Klaviers und improvisierte eigene Melodien. Ich begleitete Sänger und Kabarettisten und sang und rezitierte selbst. Ich leistete mir manchen bereichernden Umweg. Und einmal musste ich spielen im Hasenkostüm!“

Andreas Gundlach, Pianist bei Chin Meyer und Gregor Meyle, präsentiert laut einer Pressemitteilung der Kleinkunstbühne solo eine große musikalische Bandbreite an seinem selbst entworfenen Flügel. Eigene Texte auf bekannte Melodien sorgen für humorvolle Unterhaltung und seine artistischen Einlagen für Staunen. Er jongliert und spielt gleichzeitig Klavier, so der Veranstalter.

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Der gelernte Buchhändler spielt mit den Worten.

Mit großer Stimm- und Wortgewalt lässt sich Kabarettist Jochen Malmsheimer über die Miss- Ein- und Unverständnisse des Lebens aus. Präsentiert von der Kleinkunstbühne, war der 55-jährige Wortakrobat am Freitagabend zu Gast in der ausverkauften Kniestedter Kirche. Es sind vor allem die Profanitäten des Lebens, die bei Malmsheimer auf unnachahmliche Weise zur Sprache kommen. Jochen Malmsheimer hat in der Kabarett- und Comedy-Szene eine neue Kunstform geschaffen: Das epische Kabarett. Er stelle sich nicht nur hin und redet, sondern liest selbstverfasste Texte auf lebendige Art und Weise vor. In diesen Texten hat er seine Gedanken zu verschiedenen Themen niedergeschrieben. Da geht es zum Beispiel um die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, die Kinder loszulassen: „Wenn man sie zu früh loslässt, fallen sie vom Wickeltisch, wenn man sie zu spät loslässt, bleiben sie bei einem wohnen bis zu Rente.“

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Das Programm kann sich sehen lassen, dennoch ist Wolfgang Pozzato in Sorge um die Kleinkunstbühne in Salzgitter-Bad.

Seit Beginn der aktuellen Spielzeit ist das Platzangebot reduziert. Und wenn sich mittelfristig das Management nicht mehr ehrenamtlich stemmen lässt, steht der Verein vor einer riesigen finanziellen Herausforderung.

Noch läuft alles in den üblichen, geordneten Bahnen. Klaus Geisser managt die Kleinkunstbühne in allen Belangen: Vertragsfragen, Steuerangelegenheiten, Abrechnungen – all das läuft über seinen Schreibtisch. Ehrenamtlich. „Bei uns fallen für die Vereinsführung also keine Kosten an“, sagt Vereins-Chef Pozzato. Mittelfristig, ist sich Pozzato sicher, wird Geisser sein Ehrenamt aus Altersgründen aufgeben. Andeutungen habe es dazu schon wiederholt gegeben. In den nächsten ein, zwei Jahren könne es dazu kommen, dass die Kleinkunstbühne eine neue Kraft für organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben brauche.

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